Freitag, 20. Mai 2016

BGE im Kontext von Modernisierung, Säkularisierung und Sozialstaatsentwicklung

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 2014 in Trier habe ich einen Vortrag in der gemeinsamen Veranstaltung der Sektion Sozialpolitik und Sektion Religionssoziologie gehalten, in dem ich das bedingungslose Grundeinkommen im Kontext einer Theoriediskussion thematisiere, die einen Zusammenhang zwischen existenzieller Sicherheit und Säkularisierung herstellt.

Samstag, 9. April 2016

QE FOR PEOPLE CONFERENCE AT THE EUROPEAN PARLIAMENT

On February 17th 2016, three Members of the European Parliament hosted a conference in the Parliament to initiate the debate about alternatives to quantitative easing - know as QE for People. The conclusion of the event was that QE for People was both possible and necessary in the eurozone. Source

Why the ECB should give money directly to People (Eric Lonergan)


Speech at the European Parliament: Macro-fund manager and economist Eric Lonergan argues that the European Central Bank should distribute money to all residents as an alternative to QE. According to Lonergan this is legally and technically possible in the eurozone

Donnerstag, 22. Januar 2015

Europäische Finanzkrise und Bedingungsloses Grundeinkommen - Videoausschnitte

Video-Ausschnitte der Abschlussdiskussion „Wie wir künftig in Europa leben wollen – z. B. mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen!?“ am 10. Mai der Hamburger Utopiewochen 2014.



Die von mir dort vorgetragenen Thesen zum Thema Grundeinkommen und Europa können auch hier nachgelesen werden.

Freitag, 9. Januar 2015

Grundeinkommen und Arbeitsethik

Einige Thesen zur Arbeitsethik in der Gegenwart mit Bezug auf ein bedingungsloses Grundeinkommen als Gastbeitrag in den "Liberalen Perspektiven"
https://www.academia.edu/10082524/Arbeitsethik_in_der_Gegenwart

Donnerstag, 15. Mai 2014

Vier Thesen zum Thema Grundeinkommen und Europa

Die folgenden Thesen dienten als  Diskussionsauftakt für die Abschlussdiskussion „Wie wir künftig in Europa leben wollen – z. B. mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen!?“ der Hamburger Utopiewochen 2014 am 10. Mai.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Keine Eurozone ohne bedingungsloses Grundeinkommen in Europa

Am 1. Dezember 2013 hat Philippe Van Parijs an der Universität Kopenhagen eine hörenswerte Vorlesung in Englisch zum Thema "No Eurozone without a Euro Dividend" gehalten, die von dem dänischen Ableger des Basic Income Earth Network auf Youtube veröffentlicht wurde (siehe unten). Schon seit ein paar Jahren setzt er sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen auf europäischer Ebene beharrlich und mit bemerkenswerten Argumenten ein, obgleich die Mainstream-Intellektualität, die sich über die Krise der Europäischen Union und ihre Lösungsmöglichkeiten den Kopf zerbricht, sich diesem Vorschlag gegenüber weiterhin ziemlich ignorant verhält, wovon man sich unter anderem auf der letzten Konferenz des Council for European Studies in Amsterdam 2013 überzeugen konnte. (Diese wissenschaftliche Fachgesellschaft für Europaforschung ist die größte ihrer Art und versammelt auf ihren Konferenzen über 1000 Teilnehmer aus allen Fachrichtungen und Erdteilen.)

Freitag, 19. Juli 2013

Kommentar zu Herbert Wilkens Mindestlohnplädoyer

Der nachfolgende Text stellt einen Kommentar zu dem Artikel von Herbert Wilkens "Mindestlohn jetzt - Grundeinkommen sobald wie möglich" vom 5.7.2013 auf www.grundeinkommen.de dar. Der Kommentar konnte wegen seiner Länge nicht direkt auf der Artikelseite in der Kommentarspalte platziert werden.
„In fast allen anderen europäischen Ländern sehen wir, dass ein Mindestlohn die Verteilung gleicher machen kann, ohne nennenswerte ökonomische Probleme zu verursachen.“
Dieser Satz, besonders der letzte Teilsatz, in dem Artikel von Herbert Wilkens scheint mir angesichts der großen wirtschaftlichen Probleme vieler europäischer Länder derzeit eine kühne, wenn nicht absurde Behauptung zu sein. Die exzeptionell-gute Position Deutschlands in der Euro-Krise hängt zweifellos auch mit der (eigennützigen, in gewisser Weise sogar egoistischen) deutschen Lohnpolitik, dem Niedriglohnsektor und den Hartz-Reformen zusammen, die Deutschland auf Kosten anderer europäischer Länder (und der betroffenen Niedriglöhner und Hartz IV-Empfänger) eine wirtschaftlich vorteilhafte Position verschafft haben. In dieser vorteilhaften Position spiegelt sich aber eben kehrseitig auch das Problem einer Politik hoher Löhne wider, sofern nicht alle Länder unter übergreifend regulierten Lohnbedingungen arbeiten. Für Europa eine solche Regulierung zu fordern, wäre schon recht anspruchsvoll. Illusorisch wäre sie im Hinblick auf den weltweiten Wettbewerb.